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| 4th Swiss Scientific Olympiads Day - coming up |
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| Grossartige Leistungen und die beste Bilanz der letzten 22 Jahre |
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Swiss Scientific Olymiads Day
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Am vergangenen Samstag wurden in Bern in Anwesenheit von Prof. Dr. Dieter Imboden, Präsident des Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds und von Prof. Dr. Gunter Stephan, Vizerektor Lehre der Universität Bern, Preise vergeben und Bilanz gezogen. Für Sensation sorgte der 17-jährige informatik- und mathematikbegabte Berner Oberländer, Johannes Josi. Er holte die Preise für die beste Einzelleistung und die beste interdisziplinäre Leistung 2008. Zusammen mit seinem Informatikteam (Vladimir Serbinenko (FR), Adrian Roos (BE) und Sebastien Vasey (GE)) durfte er auch den Preis für die beste Teamleistung entgegen nehmen. Die Informatik-Olympiade konnte sich somit im Jahr der Informatik besonders profilieren – zwei Preise wurden denn auch im Namen von informatica08 vergeben. Der KGF-Preis ging an das Biologieteam bestehend aus Adeline Colussi (VS), Miriam Luginbühl (BE), Gabriele Hannes Gut (AG) und Manuela Binggeli (BE). Adeline Colussi erhielt zudem einen Sonderpreis für ihre erste Silbermedaille an einer Internationalen Wissenschafts-Olympiade. Der Schulpreis wurde den Lehrkräften und SchülerInnen der Kantonsschule Wettingen (AG) überreicht. Mit der Kugelpyramide geehrt wurde Daniel Wegmann, Doktorand an der Universität Bern. 2008 war ein Jahr der Rekorde: Die Teilnehmerzahl überstieg die 1000er Marke und noch nie hatten Schweizer Jugendliche so viele Auszeichnungen errungen. Dabei dominierten die BernerInnen.
Dank dem unglaublichen Doppelsilber – kein Teilnehmer vor ihm hatte so etwas erreicht – räumte der erst 17-jährige Johannes Josi, ein Absolvent des Gymnasiums Kirchenfeld (BE), die Preise in den Sparten Einzelleistung und Interdisziplinäre Leistung ab. Zusammen mit dem Informatik-Team (Vladimir Serbinenko (Collège St-Michel, FR), Adrian Roos aus Schüpfen (Gymnasium Neufeld, BE) und Sebastien Vasey (CEC André-Chanvanne, GE) wurde er zudem für die beste Teamleistung geehrt – ein weiterer Preis der von informatica08 gestiftet wurde. Der KGF-Preis ging an das strahlende Biologieteam (Adeline Colussi vom Lycée-Collège des Creusets, VS), Miriam Lunginbühl aus Hinterkappelen (Gymnasium Neufeld, BE), Gabriele Hannes Gut (Gymnasium Kirschgarten, BS) und Manuela Binggeli aus Toffen (Gymnasium Neufeld, BE). Ein Sonderpreis ging an Adeline Colussi, welche als erste Schweizerin eine Silbermedaille in Biologie geholt hatte. Den Schulpreis 2008 durfte die Kantonschule Wettingen (AG) in Empfang nehmen, welche für ihre dauerhafte und engagierte Schülerförderung ausgezeichnet wurde – in den letzten 6 Jahren vertraten nicht weniger als 10 Wettinger SchülerInnen die Schweiz am internationalen Wettbewerb. An den nationalen Finalrunden waren sie ausserordentlich gut vertreten und bewiesen so, dass Breitensport an die Spitze führt. Für die Unterstützungspartner sprachen Prof. Klaus Müller (Roche) der Kontaktgruppe für Forschungsfragen und Evelyne Reinhardt der Fondation Claude et Giuliana. Sie gratulierten den Jugendlichen und drückten ihre Freude an der breiten Teilnehmerbasis aus.
Talentierte und hartnäckige „Kolleginnen und Kollegen“
Prof. Dr. Gunter Stephan, Vizerektor der Universität Bern, wies in seiner Begrüssung auf die Bedeutung von Bildung und Forschung für die Schweiz hin. Dafür brauche es junge, talentierte und einsatzfreudige Menschen, ein Anforderungsprofil, dem die Teilnehmenden der Wissenschafts-Olympiaden in hohem Masse entsprächen. Er dankte sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch all jenen, die sie auf diesem Weg begleiten und unterstützen. Prof. Dr. Dieter Imboden, Forschungsratspräsident des SNF, sprach die Jugendlichen als „Kolleginnen und Kollegen“ an und unterstrich, dass Forschung von Menschen lebe: neue wissenschaftliche Erkenntnisse entstünden oft im Austausch mit anderen. Für eine erfolgreiche Karriere brauche es neben Talent auch immer das Glück, im richtigen Moment die richtigen Leute zu treffen, die einem eine erste Chance böten. Es brauche auch Mut und Initiative, um sich auf unbekannte Gebiete einzulassen. In der Spitzenforschung stehe die Schweiz im internationalen Vergleich sehr gut da. Diese Stellung verdanke sie aber zu einem beachtlichen Teil auch den aus dem Ausland stammenden Forscherinnen und Forschern. Die Schweiz tue gut daran, der Förderung des eigenen Nachwuchses Sorge zu tragen.
Grosses Engagement und entscheidende Impulse
Die Kugelpyramide 2008 wurde Daniel Wegmann überreicht. Geehrt wurde er für seine Pionierarbeit und seine prägenden Impulse beim Aufbau der Schweizer Wissenschafts-Olympiaden. Als Student und Doktorand an der Universität Bern hat er die Biologie-Olympiade zu einer wichtigen nationalen Veranstaltung mit über 600 Teilnehmenden gemacht. Er erreichte, dass die Labor- und Praktikumswoche weder didaktisch noch inhaltlich den Vergleich mit einer Internationalen Biologie-Olympiade scheuen muss und Versuche und Analysen in den verschiedensten Bereichen der Life Sciences sowie Ökologie/Evolution abdeckt. Er setze sein volles Vertrauen in die vielen Jugendlichen, die mühelos vom Teilnehmerstatus ins Organisationsteam wechselten und so zum Wachstum und zur stetigen Entwicklung der Wissenschafts-Olympiaden beitragen würden, meinte der sichtlich gerührte Empfänger der Auszeichnung für die Förderung von Jugend und Wissenschaft.
Kleiner Anfang mit beträchtlicher Nachwirkung
Der 4th Swiss Scientific Olympiads Day stand unter dem Motto „Aller Dinge Anfang ist klein“. Klein waren auch die Objekte, über die drei ehemalige Teilnehmende am Anlass referierten. Gross und vielseitig sind hingegen ihre Interessen. Gabriel Palacios schloss ein Physik- und ein Spanischstudium ab und doktoriert heute über spanische Literatur; Thomas Braschler, der sowohl an der Chemie- als auch an der Physik-Olympiade erfolgreich war, und die Gründung der Biologie-Olympiade initiierte, doktoriert in Mikrotechnologie und Prof. Dr. Wendelin Stark leitet an der ETHZ eine sehr interdisziplinäre und multinationale Forschungsgruppe im Bereich Nanotechnologie. In seinem Referat verwies er auf seine eigenen Mentoren, die seinen Werdegang in der Wissenschaft geprägt hatten: der Erste in der Reihe war Maurice Cosandey, der Gründer der Chemie-Olympiade
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